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EM - vierter Tag
EM - vierter Tag
Tuuuut, the heat is on, surfers you can paddel out, five seconds to countdown…

Die Ansagen beschallen im 20-Minutentakt den Strand. Immer wieder rast der Puls bei den Wettkämpfern, wenn sie diese Töne hören, vor allem wenn der Countdown läuft und die Hoffnung auf die Siegeswelle dahin schwindet oder genau dann noch eine Welle aus dem Nichts auftaucht und man kann noch die notwendigen Punkte einfahren. Insgesamt 78 Stunden reine Heat- Zeit müssen bei dieser Meisterschaft gefahren werden und die Organisatoren haben sich bemüht so viel, wie möglich in den ersten Tagen durch zu ziehen. Sowohl die Wettkämpfer, als auch die Organisatoren und Betreuer hatten bisher einen 10 Stunden Tag am Strand.

Der heutige Tag hatte es für das deutsche Surfteam in sich. Ein aufregender Moment jagte den anderen. Um acht Uhr morgens startete Marc Fitzermann in der zweiten Hauptrunde gegen den Franzosen Fabrice Gelez und den Portugiesen Paulo Rodrigues. Seine Gegner machten es ihm nicht leicht, überhaupt in der Vorfahrtposition eine Welle zu erwischen. Immer wieder paddelte Marc von einem zum anderen Peak, doch nie war er alleine. Letztendlich bekam er nur Wellen, die ihm keine hohen Wertungen einbrachten. In der anschließenden Hoffnungsrunde konnte Marc sich jedoch auf dem zweiten Platz behaupten und ist damit noch im Rennen.

Nicolaus von Rupp ging es ähnlich, er schied ebenfalls in der zweiten Hauptrunde gegen einen Engländer (Johnny Freyer) und einen Franzosen (Loic Eran) aus, konnte sich aber am Nachmittag bei schlechten Onshore Bedingungen ganz klar auf dem ersten Platz behaupten. Während seine Mitstreiter kaum lange Wellenritte hinbekamen, kam Nicolaus sehr früh in die Welle und hat sich mit seinen schnellen Snaps viele Punkte gesichert.

Der „Doppelstarter“ Dieter Kuhn (Open & Longboard) hat die Hoffnungsrunde in der Openclass nicht mehr überstanden, da er am Morgen bereits zwei harte Longboardläufe hinter sich bringen musste und ihm offensichtlich die Kraft gefehlt hat. Morgens hat er bei perfekten 1,5 Meter Longboardwellen, gemeinsam mit dem ehemaligen Europameister Jonathan Larcher und dem einem Waliser eine perfekte Longboardshow geboten. In seinem anschließenden Lauf hat Dieter noch einen Zahn zugelegt und mit viel Power sieben von den zehn möglichen Wellen gefahren und dabei gut gepunktet. Für Dieter war jedoch zu dem Zeitpunkt noch nicht Schluss und er musste schnell zur Openclass wechseln, sofort wieder zurückkommen und direkt noch mal mit dem Longboard antreten. Den Surftmarathon hat Dieter leider nicht mehr erfolgreich beenden können. Sein Ergebnis in der Longbaordklasse kann sich dennoch sehen lassen. Dieter ist beim Longbaorden in der Endwertung auf Platz 8 von 25 Teilnehmern gelandet.

In der Bodyboardklasse hat es heute Pablo Prietro Serrano erwischt. Durch den, am Vormittag einsetzenden Onshore, haben die Wellenbedingungen es den Wettkämpfern nicht leicht gemacht. Die Peaks wechselten ständig ihren Ort und viel Paddeln und sich gegen die Gegener in der Vorfahrt behaupten, war angesagt. Pablo lag mit wenigen Punkten Abstand auf Platz drei. Zwei Sekunden nach Abpfiff seines Laufes kam die notwendige Welle, mit der er noch den Ausgleich hätte einfahren können. Pablo ließ es sich nicht nehmen, die Welle mit seinen 360ies und Rollos bis zum Ende auszufahren, um den Judges zu zeigen, wer der eigentliche Sieger ist.

Seine weibliche Kollegin, Joana Schenker sorgte dagegen für die Sensation des Tages, indem sie die Französin und ehemalige Europameisterin Eloise Bourroux auf den zweiten Platz verwies. Joana ist damit im Halbfinale ihrer Klasse und die Aussichten auf den Meistertitel sind groß beim DWV Team.

Die beiden Frauen der Mannschaft, Sonja Hönscheid und Eva Kreyer mussten heute leider gegeneinander gemeinsam einer Schweizerin und einer Surferin von den Channel Islands antreten. Genauso wie in Pablos Lauf, waren die Wellenbedingungen sehr schwierig und alle vier Surferinnen hatten es nicht leicht, die offene Wellenschulter zu finden. Eva startet die Wellen sehr steil an, die Welle machte sehr schnell zu und sie konnte kaum Punkte machen und ist dadaurch auf dem dritten Platz ausgeschieden. Sonja dagegen hat ein paar gute Wellen erwischt und ist damit nach der Schweizerin auf dem zweiten Platz gelandet.

Vier Teilnehmer des DWV Teams sind noch im Rennen und nach der letzten Hochrechnung liegt das deutsche Team von den 13 teilnehmenden Mannschaften auf Platz sechs, gerade hinter den „großen“ Surfnationen wie bspw. Spanien, Portugal, Frankreich. Es bleibt spannend, wie weit sich die vier durchsetzen können.

Text und Bild: Xenia Goffaux

 



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